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Die bitteren Tränen der Petra von Kant

Filmstill aus DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT: Eine Frau und ein Mädchen knien auf einem plüschigen Teppich. Die Frau trägt ein grünes Abendkleid und blondes lockiges Haar. Das Mädchen trägt einen gelben Rock und einen gelben Pullover. Neben der Frau steht eine Flasche Alkohol auf dem Boden. Die Wand im Hintergrund ist mit einem Barockgemälde bedeckt.

Sa. 31.10.
17:00

  • Regie

    Rainer Werner Fassbinder

  • BRD / 1972
    124 Min. / DCP / OmeU

  • mit

    Margit Carstensen, Irm Hermann, Hanna Schygulla

  • Originalsprache

    Deutsch

  • Kino

    Arsenal

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Die erfolgreiche Modedesignerin Petra von Kant (Margit Carstensen) lebt in einer opulent eingerichteten Luxuswohnung zusammen mit ihrer Dienerin Marlene (Irm Hermann). Sie verliebt sich leidenschaftlich in die jüngere Karin (Hanna Schygulla), von der sie jedoch nur ausgenutzt wird. Als Karins Mann nach längerer Abwesenheit aus Australien zurückkehrt, verlässt sie Petra. Diese bietet Marlene, die sie wie ein Möbelstück behandelt hatte, Freiheit und Vergnügen an. Marlene, die nie ein Wort sprach, packt den Koffer und verlässt Petra. Die Geschichte um Macht und Unterdrückung, Abhängigkeit und Besitz basiert auf einem Theaterstück Fassbinders. Die üppig eingerichtete Wohnung, einziger Schauplatz des Films, veranschaulicht Exzess und Dekadenz ebenso wie eine erstickende Enge. Der für die Ausstattung zuständige Kurt Raab war zehn Jahre lang auch als Schauspieler und Regieassistent enger Mitarbeiter bei Fassbinders Theater- und Filmarbeiten.

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